Montag, 15. Oktober 2018
Licht ins Dunkel
Auto - Motor - Sport - TV war zu Gast in unserer Werkstatt um einen Beitrag zum Thema Glühbirnenwechsel zu drehen.

Sendung auf Vox am16.03.2008

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Die Glühlampe ist kaputt. Kein Problem denken viele. Das Auswechseln einer Glühlampe kann doch nicht so schwer sein. Falsch.

Viele Autos müssen wegen dieser Lappalie in eine Werkstatt.

Rolf Kehle betreibt eine freie Werkstatt im schwäbischen Nagold. Aus eigener Erfahrung weiß er, ohne Hebebühne ist der Glühlampenwechsel nicht machbar. Wir testen sechs unterschiedliche Autos und wollen wissen, wie aufwendig es ist eine Glühlampe auszutauschen. Nach der aktuellen EU-Vorschrift soll der Glühlampenwechsel bei allen Modellen ab August 2006 ausschließlich mit Bordwerkzeug und der Bedienungsanleitung möglich sein. Von unseren sechs Testwagen muss allein der aktuelle Smart diese Richtlinie erfüllen. Außerdem am Start: der Renault Modus, der alte Smart, ein Golf IV, und ein Ford Fiesta. Bei diesen Fahrzeugen wird bei einem Glühlampenaustausch der Gang zur Fachwerkstatt sogar ausdrücklich empfohlen.

Fachmann Rolf Kehle muss beim Renault Modus zunächst den Stoßfänger entfernen. Das allein nimmt schon viel Zeit in Anspruch. Nach rund 20 Minuten scheint der Weg frei und der Scheinwerfer kann ausgebaut werden. Der eigentliche Glühlampentausch ist bei der Reparatur das kleinste Problem. Nach nur drei Minuten ist die alte Glühlampe gegen eine neue ausgetauscht. Die Kosten belaufen sich auf rund 30,- EUR.

Einzig beim Golf V und beim neuen Smart ist der Glühlampenwechsel ein Kinderspiel. Es gibt also auch Fahrzeuge, die ihren Besitzer nicht für einen Glühlampenaustausch in die nächste Werkstatt schicken.